Familienname bilden
Wie wurden Familiennamen gebildet?
Als etwa im 12. Jahrhundert oft die gleichen Namen benutzt werden wollten, und später auch die Bevölkerung anstieg, benutzte man beschreibende Zusatznamen, um besser unterscheiden zu können. Es entwickelten sich Beinamen, wie z.B. Wolfgang vom Berg.
Namen wurden gebildet aus den lokalen Orten (vom Berg), aus anderen Städten oder Gegenden (Bayer), aus den Berufen oder Eigenarten oder Aussehen.
Von amtlichen Stellen wurden dann feste Nachnamen verlangt.
Die Familiennamenbenutzung begann im Südwesten und verbreitete sich, anfangs vor allem in den Städten.
Teilweise gab es Familiennamen aber erst im 17./18. Jahrhundert.
Wie werden Familiennamen gebildet?
Der Familienname bleibt heute lebenslang bestehen, wird also vererbt.
Er ändert sich durch Eheschliessung.
Genehmigungspflichtig und schwierig ist die Änderung des Familiennamens.
Familienname deuten
Wie kann man Familiennamen deuten?
Als etwa im 12. Jahrhundert oft die gleichen Namen benutzt werden wollten, und später auch die Bevölkerung anstieg, benutzte man beschreibende Zusatznamen, um besser unterscheiden zu können. Es entwickelten sich Beinamen, wie z.B. Wolfgang vom Berg.
Namen wurden gebildet aus den lokalen Orten (vom Berg), aus anderen Städten oder Gegenden (Bayer), aus den Berufen oder Eigenarten oder Aussehen.
Von amtlichen Stellen wurden dann feste Nachnamen verlangt.
Die Familiennamenbenutzung begann im Südwesten und verbreitete sich, anfangs vor allem in den Städten.
Teilweise gab es Familiennamen aber erst im 17./18. Jahrhundert.
Vielleicht gibt der Familienname schon Aufschluss über die Vorkommen, z.B. bei Namen wie Müller.
Manchmal kann man aber getäuscht werden, da sich die Sprache sehr gewandelt hat.
Auf der Seite
christoph.stoepel.net kann man die Häufigkeit eines Familiennamens ermitteln.
Man kann aber auch mit Hilfe eines Verzeichnisses oder von Software das Telefonbuch nach dem Namen durchsuchen.
Sind Namen sehr oft, mehr als 1000 mal vrbreitet, kann man vermuten, dass der Name an verschiedenen Orten unabhängig entstanden ist.
Eine Häufung in grossen Städten sollte man nicht überbewerten.
Es gibt auch Namensabwandlungen, Namen die etwas anders erscheinen, aber auf den gleichen Ursprung hindeuten.
Bei selteneren Namen kann man auf eine bestimmte Gegend schliessen, wo der Familienname herstammt.
Wenn sich zeigt, dass ein Name gehäuft in einer Region auftritt hat man auch einen Anhaltspunkt für die Deutung, weil man einen bestimmten zuordnen kann.
So lassen sich auch Fehldeutungen vermeiden.
Der sprachliche Ursprung sollte erforscht werden.
Bei deutschen Namen wurden oft alle unbetonten Vokale weggelassen.
Man betonte den ersten Teil und liess den Rest weg.
Es gab aber auch zusammengesetzte Familiennamen, wobei man dann zwei gekürzte Teile hat.
Endungen mit 'ski' z.B. sprechen für eine slawischen Ursprung.
Dann ist die &Uuuml;bersetzung interessant, vielleicht deutet sie auf die berufliche Vergangenheit.
Auf der Seite
www.notrefamille.com kann man gut französische Namen prüfen.
Auch die Seite
www.familie-loyal.de ist eine Quelle.
Der Name ist dann auch häufig in Frankreich zu finden oder in Gegenden, wo Hugenotten wohnten.
Bestätigungen finden sich meist dann, wenn man auch einen örtlichen Zusammenhang herstellen kann, also wenn die Vorkommen in einem Siedlungsgebiet wohnten.
Man kann sich dann mit Literatur und dem Internet an die Wortbedeutung begeben.
Hilfreich ist auch ein altdeutsches Wörterbuch, z.B. bei
www.dwb.uni-trier.de.
Rymut: Nazwiska Polaków und Svoboda: Staroceská osobni jména a naše prijmeni für slawische Sprachen.
Debrabandere: Verklarend Woordenboeck van den Familiennamen in Belgie en Noord-Frankrijk für frankophone Sprachen.