Da wo viele Leute laufen entsteht automatisch ein Weg. Das Gras wird verschwinden, der Boden ist festgetreten. Das sieht man oft da, wo Wege eckig geplant sind, die Leute aber eine Abkürzung nehmen.
Einen einfachen Weg mit Rasen anlegen :
Da, wo der Weg sein soll, pflanzt man einfach Rasen.
Man kann dann auch rutschfeste Steinplatten im Abstand der Schritte legen, denn wenn es viel regnet und der Rasen ausgetreten ist, wird der Weg matschig.
Ohne einen geeigneten Untergrundaufbau wird dieser Weg mit der Zeit aber sehr holprig.
Einen befestigten Weg bauen :
Der Weg sollte möglichst ein Gefälle haben, damit Regenwasser schnell ablaufen kann. Das macht man, indem der Weg an der linken oder rechten Seite etwas abfällig ist. Mit einer Wasserwaage kann man ein Gefälle von mindestens 3% auf der ganzen Wegstrecke gut kontrollieren.
Man steckt Pflöcke da in den Boden, wo der Weg entstehen soll.
Eine Schnur wird von Pflock zu Pflock gespannt, um den Wegverlauf zu markieren.
Man gräbt einen flachen Graben von ca 20 cm Tiefe (bei Fusswegen) da, wo der Weg herführen soll. Bei stärkerer Belastung durch höhere Gewichte, wie z.B. Autos, bei lockerem Boden, wie z.B. sandigem Boden und je kleiner das Material für den Pflasterbelag ist, desdo tiefer muss man den Aushub machen.
Mit einer Rüttelplatte oder einem Handstampfer wird der freigelegte Boden von den Rändern zur Mitte hin verfestigt.
Man zieht mit einer Maurerschnur eine Markierung, wo man die ersten Randsteine setzen will, also, wo der Weg herführen soll.
Entlang der Schnur werden Pflastersteine mit einem Gummihammer mit gleichmässigem Druck in die Betonschicht gedrückt.
Wenn die Randsteine gelegt sind, drückt man eine Schicht Beton an die Aussenseite der Steine (Rückenstütze), um sie von aussen zu stützen. Dieser sollte aber später wenigstens 5cm unterhalb der an den Weg angrenzenden Erde liegen.
Man steckt Pflöcke in den Boden, die man mit einer Richtschnur verbindet.
Der Weg sollte möglichst ein Gefälle haben, damit Regenwasser schnell ablaufen kann. Das macht man, indem der Weg an der linken oder rechten Seite etwas abfällig ist. Mit einer Wasserwaage kann man ein Gefälle von mindestens 3% auf der ganzen Wegstrecke gut kontrollieren.
Dadrauf wiederum eine Lage Sand, den man mit einer Schippe gleichmässig verteilt.
Mit einer Messlatte wird das sandbett abgezogen, also auf eine gerade Oberfläche gebracht.
Der Weg sollte einige Tage nicht benutzt werden, damit sich das Material langsam setzen kann.
Man kann währenddessen die Fugen weiter nachfüllen.
Um den Weg besser zu entwässern macht man parallel zum Weg eine Drainage.
Einen Weg mit Mosaiksteinen bauen :
Der Weg sollte möglichst ein Gefälle haben, damit Regenwasser schnell ablaufen kann. Das macht man, indem der Weg an der linken oder rechten Seite etwas abfällig ist. Mit einer Wasserwaage kann man ein Gefälle von mindestens 3% auf der ganzen Wegstrecke gut kontrollieren.
Man gräbt einen flachen Graben von ca 20 cm Tiefe da, wo der Weg herführen soll.
Wenn der Weg auf einem Untergrund aus Schotter und Kies gebaut ist, kann man die beschädigten Stellen durch Ersetzen einzelner Steine erneuern. Beim Absacken des Weges sind die Steine neu zu verwenden, wenn man den Untergrund neu macht.
Wenn der Platten auf Beton verlegt sind, muss man alles neu bauen.
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